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Miteinander zum Erfolg

Besuch im Partnerbistum Mbinga – Freude über Fortschritte bei den Projektpartnern – Drei neue Fachärzte für das Krankenhaus in Litembo

Würzburg/Mbinga (POW) „Schulpartnerschaften bauen sich aus, Wasserleitungen gehören langsam zum Standard einer jeden Pfarrei, das diözesane Gesundheitswesen macht gute Fortschritte, das kleine Krankenhaus in Litembo hat drei großartige Fachärzte.“ Dieses Fazit hat Klaus Veeh vom Referat Mission-Entwicklung-Frieden (MEF) der Diözese Würzburg nach einer rund zweiwöchigen Reise Anfang November in das Partnerbistum Mbinga in Tansania gezogen. Seit fast 30 Jahren begleite das Referat Kooperationsprojekte zwischen Pfarreien, Schulen, medizinischen Einrichtungen, Verbänden und Gruppen. „Alle Projekte zeigen, dass nachhaltiges und partnerschaftliches Miteinander zum Erfolg führt. In kleinen Schritten und mit großem Vertrauen gehen wir im gemeinsamen Glauben voran und freuen uns mit unseren Partnern über die gelungenen Fortschritte“, schreibt Veeh.

Der Afrika-Referent besuchte unter anderem die Pfarrei Liparamba an der Grenze zu Mosambik. Dank der Schulpartnerschaft der dortigen Primary School mit der Grundschule Großostheim wurden auf dem Schulgelände ein Wassertank samt Wasserleitung sowie Bücher und Materialien für die Schüler finanziert. Die Lehrer und der Ortspfarrer seien „hochbegeistert über diese Möglichkeit“, berichtet Veeh. In der nahegelegenen Schulstation Ndondo wiederum engagiert sich die Grundschule Pflaumheim. Dort wurden mit Hilfe aus Deutschland Lehrerhäuser gebaut, Solarmodule und Schulmaterial angeschafft. Der Bau einer Wasserleitung stehe kurz vor dem Abschluss. Auf dem Weg zurück nach Mbinga besuchte Veeh den ehemaligen Dompfarrer Father Guido Turuka in seiner neuen Pfarrei Mikalanga. Mit den Vinzentinerinnen, einem Kindergarten und einer Dispensary sei das Pfarrzentrum personell und sozial angemessen ausgestattet und könne den Menschen vor Ort gut zur Seite stehen.

In der Pfarrei Utiri präsentierte Father Lukas Komba seine Projekte. Mit großer Unterstützung durch die Gläubigen wurden der Bau einer Grundschule, einer Wasserversorgung und die Erweiterung der Pfarrkirche in Angriff genommen. Diese sei nun doppelt so groß und bietet fast 800 Menschen Platz. Zudem engagiert sich Komba als Leiter der Berufsschule am Bischofshaus. Dort erhalten 240 Schüler eine qualifizierte Ausbildung als KfZ-Mechaniker, Schlosser und Elektriker im dualen Bildungssystem.

„Außerordentlich positiv“ entwickele sich das diözesane Hospital in Litembo, schreibt Veeh. Unter dem Slogan „Litembo dust free“ – „Litembo staubfrei“ habe das Krankenhauspersonal in den äußeren und inneren Anlagen des Hauses zu einer möglichst „klinischen Sauberkeit“ beigetragen. Dazu gehören eine betonierte Straße durch die Gesamtanlage, überdachte Gehwege und eine gründliche tägliche Reinigung der verschiedenen Stationen. Neu im Team sind die Fachärzte Dr. Freddy Malutende (Chirurgie), Dr. Rose Malisa (Gynäkologie) und Dr. Denise Ndomba (Innere Medizin). Die Labor- und Krankenpflegeschule wachse weiter. Die Rohbauten für die Mehrzweckhalle, die Übernachtungsräume und die Klassenzimmer seien nahezu abgeschlossen. Die Inneneinrichtung werde noch rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. Auch ein Zwischenstopp bei Bischof em. Emmanuel Mapunda (83) in Nangombo stand auf dem Programm. Der Bischof sei immer noch mit einer wöchentlichen doppelstündigen Vorlesung im Priesterseminar Peramiho aktiv.

In den Gemeinden Miparu und Kilosa überreichte Veeh Briefe und Geschenke unter anderem der Schüler der Maria-Ward-Schule Würzburg. In Nkile präsentierte Pfarrer Father Silverius Mwingira sein gerade fertiggestelltes Pfarrzentrum. Neben einem großen Pfarrsaal und Ausbildungsräumen für Schneiderei und Schreinerei bietet es Platz für Übernachtungen und Wohnraum für den Pfarrer. Außerdem entstehen gerade in drei Außenstationen kleine Kirchen, die von den Gläubigen vor Ort errichtet werden. Zurück in Mbinga, besuchte Veeh die Secondary School, die mit dem Vinzentinum Würzburg verbunden ist. Dort garantiert eine gespendete Solaranlage auch am Abend Licht in den Schul- und Übernachtungsräumen. Auf dem Weg über Mkinga konnte Veeh zudem Projekte einer Schulpartnerschaft mit dem Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach besuchen – Wassertank, Wasserleitung, Schulgarten, Lehrerhäuser und ein Kopiergerät.

Die Reise endete mit einem Besuch im Regionalhaus der Schwestern des Erlösers in Litumbandyosi im Nordwesten der Diözese. Die „Sisters wa Mkombozi“ hätten in der Rekordbauzeit von nur zwei Jahren einen Konvent in Kooperation mit der Pfarrei Johannesberg, Missio und der Diözesanstelle MEF zusammen mit den Erlöserschwestern der Diözese Würzburg erstellt, berichtet Veeh. In diesem Haus würden neben den sechs zuständigen Professschwestern zukünftig Novizinnen ausgebildet und zum Dienst für die Stationen in der Diözese Mbinga vorbereitet.

Spenden für die Partnerdiözese Mbinga: Missionsreferat Partnerschaftsarbeit, IBAN DE11 7509 0300 0003 0004 27, BIC GENODEF1M05.

(4818/1216; E-Mail voraus)

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